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Alle Jahre wieder im November und Dezember ist es soweit: Advensts-, Christkindls- und Weihnachtsmärkte werden auf Kirch- und Marktplätzen aufgebaut. In der Mitte ein großer Weihnachtsbaum, darum Holzbuden in denen weihnachtliche Waren angeboten werden. Für das leibliche Wohl sorgen Stände mit Bratwurst, Erbsensuppe, heißen Maronen und gebrannten Mandeln. Dazu gibt es Glühwein, Punsch oder Feuerzangenbowle. Man trifft sich dort nach der Arbeit mit den Kollegen oder Freunden. Auf fast jedem Weihnachtsmarkt in Deutschland findet man heute Stände mit Christbaumschmuck, erzgebirgischen Holzfiguren und handgefertigten Spielwaren. Zu den oft angebotenen Produkten gehören auch Adventskränze, Kerzen, Räuchermänner, leuchtende Weihnachtssterne, Krippen und Schwibbogen sowie Mützen und Schals. Viele Weihnachtsmärkte haben eine Bühne auf der während der Marktzeiten ein kulturelles Programm stattfindet. Chöre oder Solisten singen zum Beispiel Weihnachtslieder oder tragen Weihnachtliches vor. Die Dauer der Weihnachtsmärkte variiert von einem Tag bis zu sechs Wochen oder im Einzelfall sogar mehr. Die meisten mehrwöchigen Märkte enden am 24. Dezember oder am Tag davor. Nur einzelne Märkte haben auch über die Weihnachtstage oder darüber hinaus geöffnet. Deutschlands ältester Weihnachtsmarkt, der Striezelmarkt in Dresden findet bereits zum 576. Mal statt. Auch der bekannteste Weihnachtsmarkt, der Nürnberger Christkindlesmarkt kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Aus dem Jahr 1628 stammt sein erster schriftlicher Nachweis. |